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Fotobericht zur Frauen-, Lesben-, Trans-Demo 2010 in Berlin-Pankow

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bjk

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New PostErstellt: 09.03.10, 10:34  Betreff: Fotobericht zur Frauen-, Lesben-, Trans-Demo 2010 in Berlin-Pankow  drucken  Thema drucken  weiterempfehlen

Textbericht folgt in Kürze,

hier nur soviel: anders als die eindrucksvolle  frauenpolitische Demo vom 8. März 2009 auf dem Potsdamer Platz und anders als die nachfolgenden Fotos vielleicht vermuten lassen, war die gestrige Frauen-, Lesben-, Trans-Demo in Pankow keine Werbung für frauenpolitische Ziele.


Sämtliche Demo-Fotos dürfen bei namentlicher Nennung des Knipsers und Angabe der Quelle gerne für nichtkommerzielle Zwecke heruntergeladen, gespeichert und weiterverbreitet werden.

Bernd Kudanek alias bjk


18 Foto-Impressionen



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... ich tue was Linke tun, Ungerechtigkeit bekämpfen!
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bjk

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New PostErstellt: 09.03.10, 13:43  Betreff: Re: Fotobericht zur Frauen-, Lesben-, Trans-Demo 2010 in Berlin-Pankow  drucken  weiterempfehlen



Gleich vorweg: anders als die eindrucksvolle  frauenpolitische Demo vom 8. März 2009 auf dem Potsdamer Platz und anders als die nachfolgenden Fotos vielleicht vermuten lassen, war die gestrige Frauen-, Lesben-, Trans-Demo in Pankow keine Werbung für frauenpolitische Ziele. Die wenigen frauenpolitischen (und antimilitaristischen) Aussagen wurden durch das Verhalten der Demo-Anmelderinnen konterkariert.

Die Demo sollte vom Garbatyplatz am S- und U-Bahnhof Pankow in der Florastraße zum Frauenknast in der nahen Kissingenstraße führen. Gegen 18:15 Uhr hatten sich etwa 150 Personen versammelt, es waren erwartungsgemäß nur wenige Männer darunter. Das Transparent am Lauti prangerte Abschiebung als Rassismus an, sodaß zunächst vermutet werden konnte, dies sei eines der politischen Ziele dieser Frauendemo. Andere politische Aussagen wie z. B.  frauenpolitische Demo vom 8. März 2009 auf dem Potsdamer Platz waren jedoch auf Transpis oder Plakaten von außen noch nicht zu entdecken.

Aber eine bunte Luftballontraube inmitten der Demonstrantinnen weckte mein Interesse. Wie schon 2009 stand dort wieder ein Tisch voller Prospekte und sorgfältig gestapelter Büchsen, beklebt mit antimilitarischen Slogans. Gleich daneben am Boden lagen mit Pflastersteinen beschwert verschiedene Anti-Sexismus-Botschaften (Bilder 2 - 5). Als ich einige Fotos machte, gefiel das zwei Demonstrantinnen nicht. Als ich mich zu erkennen gab und ihnen freundlich versicherte, daß ich in jedem Falle die Gesichter unkenntlich machen würde, erwiderten sie mit strenger Miene wörtlich mehrfach: "Das sei ihnen wurscht und ich habe die Frauendemo zu verlassen, es sei ihre Demo". Basta. Da die Fotos im Kasten waren, ging ich achselzuckend zum Lauti, um dort ein paar Aufnahmen zu machen.

Vor dem Lauti standen hauptsächlich Polizeibeamte von der Einsatzleitung (Bild 6). Zwei Beamte forderten mich freundlich auf, doch auch sie beide separat zu fotografieren. Das ließ ich mir nicht zweimal sagen und schwupp waren sie im Kasten. Was sie, nachdem sie sich das Ergebnis (Bild 7) angeschaut hatten, höchst zufrieden machte, vor allem, als sie erfuhren, sie würden veröffentlicht. Das war aber auch schon die einzigste vergnügliche Episode. Denn kaum hatte ich mich von den beiden abgewendet, trat eine Demonstrantin aus einem Frauen-Trios reiferen Alters mit wichtigem Gesichtsausdruck heran und verlangte, ich solle die hier gemachten Fotos löschen. Nicht schon wieder dachte ich, machte aber nochmals gute Miene zum dämlichen Spiel. Meine Erklärungsversuche und die Hinweise auf eine solidarische Berichterstattung wurden mit den gleichen Worten, mit denen mich die beiden anderen indoktrinierten jungen Demonstrantinnen schon zuvor aus der Demo ekeln wollten, barsch abgeblockt. Noch eisiger wurde ihre Haltung, als ich ihr beschwichtigend meine Hand auf ihren Oberarm legen wollte und sie dies erbost abwehrte, so als ob sie dahinter einen schlimmen sexistischen Macho-Annäherungsversuch vermute. Nun sah auch ihre noch reifere Freundin ihren Auftritt als Rächerin verletzter Frauenehre gekommen. Was ich mir da herausnehme, wo ich doch so freundlich angesprochen wurde, waren noch die freundlichsten Sätze. Bei soviel geballter "Freundlichkeit" mußte ich spontan an Sokrates denken und ihn ob seiner Gelassenheit, wenn sein Eheweib Xanthippe ihn mal wieder nervte, bewundern. Da wollte ich dem großen Philosophen nicht nachstehen, drehte mich um und ging ans andere Ende der Demo.

Dort stand etwas abseits ein Fotograf, der mir lächelnd sagte, diese Frauen wollten eben keine Männer in ihrer Nähe. Und offensichtlich auch keine solidarische Berichterstattung, fügte ich grienend hinzu. Nun wurde mir auch klar, warum nur wir beide als Fotografen vor Ort waren und andere Kollegen gar nicht erst gekommen waren. Aus dem Plakat zum Demoaufruf wird jedenfalls ein grundsätzliches Männeraussperrgebot nicht ersichtlich. Es waren zunächst auch vereinzelt solidarisierende Mitstreiter da (Bild 8). Wie zur Bestätigung kam dann kurz vor dem Demostart eine entsprechende Lauti-Durchsage, daß alle Männer diese Frauendemo zu verlassen haben. Wenn sie, die sympathisierenden Männer, denn schon meinten, sich mit der Frauendemo solidarisieren zu wollen, sollten sie das gefälligst separat in anderen Aktionen in anderen Stadtteilen tun. Daß innerhalb der Demo keine Männer mitlatschen sollten, ist an einem speziellen Frauentag zu respektieren und auch durchaus akzeptabel. Daß aber die Veranstalterinnen Männern am liebsten verbieten möchten, überhaupt zu erscheinen, ist schlicht und ergreifend beknackt. Der Antifa hatte dann auch mit seiner roten Flagge (Bild 8) noch vor dem Demostart das Feld geräumt. Nachdem die Anti-Demo in die Berliner Straße eingebogen war (Bild 18), war auch meine Solidarität auf dem Nullpunkt angelangt und ich verließ diese Versammlung, die offenbar vor allem vom Geist übellauniger Xanthippen getragen war.

Männer-Diskriminierung getarnt als Anti-Sexismus war so das ziemlich einzige, was als wirklich kämpferisch auf dieser Demo rüberkam. Die ohnehin schon wenigen und eher versteckten politischen Kampfansagen und -aussagen gingen leider deshalb nicht nur in der Außenwirkung völlig unter. Die diesjährige Demo zum Weltfrauentag in Berlin leistete der respektvollen linken Solidarität untereinander, insbesondere innerhalb der Geschlechter, einen peinlichen Bärendienst.

Bernd Kudanek alias bjk





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New PostErstellt: 09.03.10, 16:34  Betreff: Re: Fotobericht zur Frauen-, Lesben-, Trans-Demo 2010 in Berlin-Pankow  drucken  weiterempfehlen

... hier Berichte vom 8. März aus
wo Frauen ebenfalls für ihre politischen Ziele kämpferisch und solidarisch demonstriert haben.





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New PostErstellt: 09.03.10, 16:36  Betreff: Re: Fotobericht zur Frauen-, Lesben-, Trans-Demo 2010 in Berlin-Pankow  drucken  weiterempfehlen



... mein Bericht ist auch auf indymedia unter http://de.indymedia.org/2010/03/275362.shtml eingestellt, hier die ersten Reaktionen:

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 Sexistische Scheisse.
... 09.03.2010 - 14:35
"Die offenbar vor allem vom Geist übellauniger Xanthippen getragen war."
Bitte löschen!
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 sßnauze!
depp! 09.03.2010 - 14:39
wer möchte denn auch so einen dummbeutel wie dich, der sich hinter jeder scheiße schlängelt auf ner demo haben? dir und deiner hetze sollten viel öfter ne absage erteilt werden! so!
--------------------------------

Es waren halt oldoldschool-Feministinnen
Clara 09.03.2010 - 14:58
Hier wird noch anhand biologischer Merkmale und nicht anhand sozialer Erfahrung oder Einstellung selektiert. Wer sich einen solchen Frau=Gut-Mann=Böse-Feminismus antun möchte solle dies tun, sich dann aber nicht darüber beschweren.
  http://www.feministische-oekonomiekritik.org/
--------------------------------
 persönlicher eindruck
beobachter_in 09.03.2010 - 15:35
"es waren erwartungsgemäß nur wenige Männer darunter"
was vermutlich daran liegen mag, dass diese demo explizit als "frauen/lesben/trans" demo angekündigt wurde.
dementsprechend wurde dann auch "aussortiert":
männer* wurden im vornherein direkt angesprochen und gebeten die demo zu verlassen.
was mich dann doch ein wenig verstört hat war die aussage, dass menschen, die sich selbst nicht als frauen*, lesben oder trans definieren gesagt wurde, sie seien wohl auf einer queer-demo besser aufgehoben.
aufgrund dieses verhaltens ist es leider kein wunder, dass die demo nur spärlich besucht war.
schade, dass somit menschen ausgeschlossen wurden, die gekommen waren um die menschen im knast zu unterstützen.
trotz alldem sollte der eingeforderte schutzraum akzeptiert werden statt sich darüber zu mokieren!
--------------------------------
 ...
m 09.03.2010 - 15:37
lustig, wie "linke" (?!) männer sich immer über die fiesen feministinnen ausheulen die sie ganz böse diskriminieren. durfte der arme bernd nicht mitspielen? schade.
dass du nicht mal checkst, dass man andere leute nicht ungefragt anfasst, finde ich schon beunruhigend, aber wahrscheinlich soll die sich halt einfach nicht so haben, ne?
-------------------------------
 die sektiererinnen einfach alleinlassen
@bernd 09.03.2010 - 16:02
warum gibst du dich mit denen ab. sowas hatte noch nie was mit emanzipation zu tun und verdient per se keine soli.
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tja
la 09.03.2010 - 16:33
Versteh doch, die sind krank, leiden unter Androphobie. Die Krankheit sollte man respektieren zumal noch stressbedingt die Reizschwelle sinkt. Nachvollziehbar bei Vorbereitungszeiten von Jahreslänge und einer Resonanz auf Sektiererniveau.





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[editiert: 09.03.10, 16:58 von bjk]
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New PostErstellt: 09.03.10, 20:39  Betreff: Re: Fotobericht zur Frauen-, Lesben-, Trans-Demo 2010 in Berlin-Pankow  drucken  weiterempfehlen


mein Bericht ist auch auf indymedia unter http://de.indymedia.org/2010/03/275362.shtml eingestellt  hier die ersten Reaktionen, Teil 2:

kleine Anmerkung
Entdinglichung 09.03.2010 - 17:34
viele der Beiträge und Kommentare hier sagen mehr über ihre Autoren (und ihre Männerphantasien) als über die Demo aus
  http://entdinglichung.wordpress.com/
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Um Demos in Pankow
f 09.03.2010 - 17:35
grundsätzlich einen weiten Bogen machen.
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Deswegen
vorhanden 09.03.2010 - 18:16
deswegen war ich auch auf der Frauen-Demo am Alex um 17 Uhr, als Mann durfte ich dort das Anliegen unterstützen.
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Schutzraum ??
vorhanden 09.03.2010 - 18:22
@ beobachter
Was für ein "Schutzraum" ?
Vor was ? Wen ?
Und leben die dann (außerhalb Berlins) in einem Dorf, in dem es keine Männer gibt?
Damit der "Schutzraum" erhalten bleibt?
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Ankündigung - Berührung - Hilfe
Roland Ionas Bialke 09.03.2010 - 18:43
"es waren erwartungsgemäß nur wenige Männer darunter."
Ich war letztes Jahr auch auf einer ähnlichen Demonstration und wurde freundlich angesprochen, dass ich eben nicht die Demonstration dominieren sollte. Aber andere Personen warfen mir auch vereinzelt grimmige Blicke zu. Das Problem was ich sehe ist, dass die Demomstrationen NICHT eindeutig angekündigt werden. Wenn keine Männer auf der Demonstration sein sollen, dann ist das u.U. in Ordnung. Aber dann soll in der Demonstrationsankündigung auch stehen: "Keine Männer!" bzw. "Nur für Frauen, Lesben und Transgender!" Zwar wurde diese Demonstration als "Frauen-Lesben-Trans-Demo" angekündigt, das schliesst aber nicht das Mitdemonstrieren von Männern für diese drei Personengruppen aus.
Zu dem auf die Schulter fassen: Steht schon hier in einen anderen Kommentar, einfach fragen bevor Du andere Menschen anfasst. Es gibt zwar Situationen in dem das Fragen unangebracht ist, aber eine Konfliktsituation wird das eher nicht sein. Ein bisschen mehr Einfühlungsvermögen wäre als angebracht. Nicht nur bei Dir (Bernd), sondern bei allen beteiligten Personen.
Eine kleine inhaltliche Frage habe ich noch: Was ist eine Männerrolle? Ich frage, weil ich letztens in einer Antisexismusdiskussion indirekt auffgefordert wurde über meine Männerrolle zu reflektieren. Ich wünsche mir, dass das mir erklärt wird - besonders bei solchen Anlässen (Frauentag etc.) wo es um Emanzipation gehen sollte. Ich habe darüber nachgedacht, aber ich verstehe nicht was damit gemeint ist. Vielleicht hänge ich auch zu sehr an den Irrglauben, dass diese Rollen aufgelöst seien. Aber wenn dem nicht so ist, dann laufe ich blind durch die Gegend. Dann bitte ich aber um konkrete Beispiele und besonders Hinweise, wie ich konkret mein Verhalten verändern kann, damit niemand mehr (von mir) unterdrückt wird.
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Ich fands toll!
Xanthippie-Girl 09.03.2010 - 19:56
Junge junge,
hier also mal wieder ein Beleg dafür, dass journalistische Tätigkeit, oder das, was mancheiner dafür hält, ihren Ursprung in Profilneurosen haben kann! Ach Bübchen, bei Merkel konntest du nicht landen, nun auch noch das! Fotografier mal lieber weiter deine Kumpels von der Polizei, die freuen sich wenigstens!
Zur Demo: Bestimmt waren es 2oo Frauen/Lesben/Trans*, die trotz mäßigem Demowetter bei guter Laune loszogen."Kein Gott, kein Staat, kein Patriarchat" wurde gerufen, die Abschaffung des §218 gefordert und lautstark "Knastzerlegung" angekündigt. Vor dem Knast gab es mehrere Redebeiträge, die in verschiedenen Sprachen gehalten wurden, und ein Haufen Luftballons mit Wunderkerzen wurden zur Krönung in den Himmel geschickt! Die Polizei war mit mehreren Wannen vor Ort, überflüssigerweise postierten sich mit Helmen am Gürtel ausgestattete Reihen vor den Knastmauern(hatten wahrscheinlich Sorge, wir könnten stürmen!).
Alles in Allem eine gelungene Aktion! Nächstes Jahr wieder!
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Das Recht auf das eigene Bild !!!!!!!!!!!!!!!
eine reife xanthippe 09.03.2010 - 19:58
Mein lieber beejeekäi,
vielmehr ging es doch auch um die frage wer ein recht auf das eigene bild hat.
jeder und jede kann und darf entscheiden ob er/sie fotografiert werden will oder nicht.
wer das nicht will hat jedes recht den/die fotografierende Person anzusprechen und ihr dieses zu untersagen.
das mein lieber beejeekäi ist nicht nur ein linker grundsatz und daß aus gutem grund. fraglich bleibt da noch, warum gerade du als "linker?" berichterstatter so wenig wert auf diesen grundsatz legst und im gegenteil, dem allmachtsanspruch einer modernen überwachungs- und dokumentationsgier nachhechelst.
ich persönlich erwarte von kritischen berichterstattern und berichterstatterinnen respekt vor der persönlichkeit und den entscheidungen anderer menschen.
daß du das offensichtlich nicht respektieren konntest, ebenso wie deine cholerischen frauenfeindlichen abwehragressionen auf der demo und hier auf indymedia, diskreditieren dich meiner meinung nach als einen der als dokumentierender begleiter auf demos von leuten bildern machen sollte.
bye bye beejeekäi hope to see you never again
AND : think about more about PRIVACY!!!!
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 ein Undeing
Egal11 09.03.2010 - 20:24
Da ich eigentlich dachte die Antisexistische Bewegung an sich verfolge die emanziptation als Ziel ging ich auch auf die Demo um Solidarität zu zeigen und diesen "Kampf" zu unterstützen. Der erste Eindruck war auf mich sehr freundlich. Es waren zwar nicht viele Menschen da, doch war ich auch ein bisschen zu früh angekommen, so dass ich hoffte noch mehr menschen träfen mit der zeit ein. Meine Laune verschlecherte sich zu sehens, da ich einige Menschen traf die "Männer" per se für Macker halten. Diese grundweg sexistische scheiße war der erste dämpfer an diesem Tag. Der nächste kam 2 minuten später. Ein Freund aus Russland kam zu mir und fragte sehr verduzt ob es stimme, dass alle die nun mal als biologische Männer geboren wurden zu gehen hätten. Ich antwortete das ich mir das nicht vorstellen könne, da ich diese Demo für emanzipatv hielt und ein Rausschmiss nichts mit Emanzipation zu hat.
Doch er hatte Recht. Ein etwas ältere "Frau" kam auf mich zu und meinte: "Ich will dir ja nicht zu nahe treten, aber bist du trans?"
Ich war dermaßen sauer über solch ein sexistisches Verhalten, Menschen aufgrund ihres Geschlechtes in Würdige (diese Menschen dürfen mitlaufen, gehören dazu) und unwürdige (diese Menscnehn dürfen NICHT mitlaufen, gehören also NICHT dazu) aufzuteiln, das ich einfach wegging.
Hier die Antwort: Ich bin in erster Linie Mensch. Ich sehe mich nicht als "Mann" nicht als "Frau" und nicht als "Zwitter", auch nicht als "trans" oder sonst irgendetwas sondern als Menschen.
Das diese Veranstaltung also in guter alter Feminismus-Tradition nur Geschlechterrollen reproduzierte war offensichtlich.
Eine Freundin mit der ich dort war sagte später (sie war auch gegangen, da für solcherlei Scheiße keine solidarität existieren sollte) das auch sie gehen sollte, da diese Vranstaltung nicht für KeinGeschlecht Menschen war. "Die können ja auf eine Queer-Demo gehen".
Hut ab. Da fällt mir nur der Spruch ein den ich im XB gelesen habe:
Wir warten auf eine Welt
wo der "Mann" endlich die Fresse hält.
Mein antwort auf eure Sexistische Kackscheiße ist:
was haben Klorollen und Geschlechterrollen gemeinsam?
Sie sind beide fürn Arsch!
Queerfeminism!
@Beobachter_in: Ich glaube nicht das ein Schutzraum nur dadurch entsteht das keine "Männer" anwesend sind. Das ist absoluter Unsinn.
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New PostErstellt: 09.03.10, 22:16  Betreff:  Re: Fotobericht zur Frauen-, Lesben-, Trans-Demo 2010 in Berlin-Pankow  drucken  weiterempfehlen



... meine gerade an indymedia gesendete Antwort auf "reife xanthippe", die dort sicher in Kürze veröffentlicht wird

hi, reife xanthippe,

nicht nur, daß du dir ein vermeintliches Recht anmaßt, für alle DemonstrantInnen vor Ort zu sprechen, willst du auch von einem angeblich "guten linken Grundsatz" wissen, nach dem Demofotografen vor dem Knipsen jede einzelne Person vorher um Erlaubnis bitten müssen. Diese von einigen wenigen Leuten wie dir immer wieder mal gerne heruntergebetete pseudolinke Mantra ist nicht nur absurd realitätsfern sondern zeigt die gefährliche weil indoktrinierende Anspruchshaltung aller derjenigen auf, die vorgeben, im Besitz der alleinigen "linken Wahrheit" zu sein.

Wer wie du ein "Recht auf das eigene Bild" einfordert, sollte, vor allem als Person reiferen Jahrgangs, schon wissen, wovon die Rede ist und was an dieser Floskel in Wirklichkeit z. B. auf Demos dran ist. Hier mal extra für dich ein Link zum  § 23 KunstUrhG, in dem folgende Ausnahmen dieses Rechts aufgezählt sind, beachte bitte Ziffer 3:

(1) Ohne die nach  § 22 erforderliche Einwilligung dürfen verbreitet und zur Schau gestellt werden:

1. Bildnisse aus dem Bereiche der Zeitgeschichte;
2. Bilder, auf denen die Personen nur als Beiwerk neben einer Landschaft oder sonstigen Örtlichkeit erscheinen;
3. Bilder von Versammlungen, Aufzügen und ähnlichen Vorgängen, an denen die dargestellten Personen teilgenommen haben;
4. Bildnisse, die nicht auf Bestellung angefertigt sind, sofern die Verbreitung oder Schaustellung einem höheren Interesse der Kunst dient.

Um nun deiner auf heiße Luft gegründeten Selbstgerechtigkeit noch eine Albernheit drauf zu geben, bramarbasierst du: "ich persönlich erwarte von kritischen berichterstattern und berichterstatterinnen respekt vor der persönlichkeit und den entscheidungen anderer menschen". Verehrte "reife xanthippe", wirkliche menschliche (und linke!) Reife ist was anderes. In diesem Sinne frei nach deinem Schlußwort: bye bye, reife xanthippe, also i hope to see you never again so grim and embittered.  :-P (Erklärung des Smilies hier: http://die7b.great-forum.com/der-6-klasse-f13/smileyerklarung-t220.htm )

Bernd Kudanek alias bjk

PS.: ach ja, fast hätte ich's vergessen: wie kommst du überhaupt darauf, daß ich ausgerechnet euer reiferes Xanthippen-Trio knipsen wollte? Meine Kamera war doch zu keinem Zeitpunkt auf euch drei (Un-)Holde gerichtet. Nicht einmal auf die beiden jungen, netter anzuschauenden  "Xanthippie Girls" zuvor. 




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[editiert: 09.03.10, 22:23 von bjk]
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New PostErstellt: 10.03.10, 19:42  Betreff: Re: Fotobericht zur Frauen-, Lesben-, Trans-Demo 2010 in Berlin-Pankow  drucken  weiterempfehlen




... Reaktionen auf indymedia Teil 3:

Weshalb dieser Müll hier ?
Berit 09.03.2010 - 22:48
Zum Frauentag eine Beschwerde vonjemandem ,der allerhöchstens ein Exknasti ist ,sicher aber keine Frau,und der beschwert sich ,das sich üpolitische Feministinnen nicht fotografieren und anfassen laßen wollen :Drei Fragen :Kennt Herr K. überhaupt frauen außer Modellen ,die für ihn arbeiten ,hat indymedia in diesen Themen echt die Heilige Einfalt gepachtet und was veröffentlicht indymedia dann zum Männertag ,ausgleichend femfilms oder irgendeinen Film mit sagen wir Kim basinger oder Videos von Johannsson ? WIR wolltene iegntlich hingehen und uns ein Schildchen mit der Aufschrift " Ich habe abgetrieben " each vor das Gesicht halten (fotografierte frauen sind von Exliebhabern und Fotobullen erpreßbar ,as long as you please him ,both ,aber zum Glück doch nicht von B:K. ,da die Geschmächer verschieden sind erzeugt einseitiges verfügbares Bildmaterial einen Druck auf die abgebildete Frau ,der ihr die Freiheit nimmt ,die Beziehungslosigkeit zum männlichen Geschlecht ud seinen Trägern bietet .Je mehr Details aus der Erpreßung z.B. Prostituierter und der Bilder-soziale -Wirkung -Blick-analyse andererseits bekannt werden,desto heikler wird das Thema . (Drachen freßen Prinzen auf,..bevor ihr Blick mich tra-af..).Wir konnten nicht kommen ,zu gestreßt ,vor allem von Frauenkonflikten untereinander ,und loben uns die Anonymität.Wir sind sozusagen abgetrieben (penetrant intervenieren in letzter Zeit Beßerwisser ,wenn ich mich alleine "wir" nenne und meinen mich und Abwesende ,die Prxis der Überprüfung staatlich geschloßener Ehen zum Zwecke unter anderem des privat begründeten legalisierten Aufenthalts von EinwandererInnen in die Bundesrepublik Deutschland scheint jetzt auch das Alltagsverhalten von Kontrolfetischisten zu beeinflußen .)
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Hallo bjk, indy-mods
infantile feministin 09.03.2010 - 22:56
ich gehöre zu denen die sich gestern mit bjk rumärgerten.
Ich wußte daß du, bjk, dazu was schreiben würdest, und bin auch nicht überrascht das du eine auseinandersetzung zu antirepression einfach mal auf die schiene – armer mann-böse frauen - schiebst.
Du wurdest gebeten das fotografieren einzustellen, und das nicht weil du ein cis-mann bist, sondern weil wir es nicht wollen das wir fotografiert werden.
Das du nicht bei der demo mitläufst hab ich erstmal vorausgesetzt, immerhin bin ich davon ausgegangen du könntest lesen was auf plakaten und aufrufen steht.( frauen-lesben-trans...ich lese da nix von cis-männern).
Und das uns deine behauptung du seist der indymedia-fotograf nicht beeindruckte, nunja was soll ich dazu sagen....
wenn ich heute auf die straße gehe oder durch die stadt, werde ich gegen meinen willen oft genug fotografiert...es gibt welche die nennen sowas überwachung bjk, und machen dagegen demos die du dann fotografierst um die bilder ins internet zu stellen.
Es gibt leute die werden gerne fotografiert und leider leider sind mittlerweile viele demos reinste fotoshootings.
Ich werde dir jetzt mal was verraten, bjk, ja ich bin „old-school“ und werde das auch immer sein.
Ich finde fotografieren auf demos aus anti-repressionsgründen unnötig, ja sogar die teilnehmer_innen gefährdend. Fotografiert wurde von leuten die wissen wie mensch das macht, sprich nur transparente,keine menschen etc. das genügt und reicht zur dokumentation einer demo völlig aus.
es gab mal eine zeit (ja ja früher war... und so weiter) da war es eigentlich wesentlich klarer das nicht fotografiert wurde, damals in der zeit vor indymedia und den blog-fotografen.
der damals oft gerufene satz "kameramann arschloch"( hab das jetzt dir zuliebe bjk nicht gegendert) ist für mich auch heute noch richtig.
ansonsten danke für deinen artikel -- ich bin immer der meinung es ist einfach besser die leute selbst reden zu lassen.
die fassungslosigkeit in meinem umfeld über so eine geballte ladung an sexismus erspart mir lange erklärungen über "was war denn da gestern".
Und indy-mods der einzige kommentar der sich darauf bezieht ( reifere xanthippe) wurde von euch verschoben, naja.
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der gute bernd...
egal 09.03.2010 - 23:10
nein nein nein, da wurde der arme bernd kudanek doch tatsählich auf einer frauen-lesben-trans-demo gebeten zu gehen. dabei wollte er doch nur "solidarisch" berichten. das können diese frauen-lesben-trans-demonstrant_innen schließlich nicht allein, sondern brauchen den großen bernd kudanek dafür. und dann wollen diese frauen-lesben-trans-demonstrant_innen auch noch selber entscheiden, wer sie anfassen darf und wer nicht. soweit kommts noch, das dem guten bernd kudanek irgendeine dahergelaufene frauen-lesben-trans-demonstrant_in vorschreibt sich nicht von ihm anfassen zu lassen, wo er doch so solidarisch ist und so. naja, da muß der gute bernd kudanek halt auf indymedia einen als bericht getarnten hetzbrief veröffentlichen, der in erster linie seinen antifeminismus und seine verletzte eitelkeit widerspiegelt. so läufts halt. ist doch klar - ganz "solidarisch" versteht sich!
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Tja ,neulich im Cafe :
Gerda 09.03.2010 - 23:15
Zwei Leute unterhalten sich :die Huasbesetzerszene in Holland ist auch offener .Sorry ,Leute ,das hier niemand mehr bedienen möchte un dkünstliche Frühlichkeit verbreitet liegt eindeutig auch und unter anderem an dr Repressionswelle ,die seit den Wahlen zur CDU-Regierung eingesetzt hat ,als hätte diese Stadt hier keine unabhängige Stadtregierung (nie wieder rot -rot wählen ,sondern Eindeutigkieten schaffen ,so oder so) ,als würden sich die Herrschaften ganz persönlich für mangelnde berliner Akzeptanzen rächen und sich die Bahn freifahren laßen für all tomorrows parties ( ein Stellvertreter ,vileleicht geheuert ,rannte betrunken im braunen Mantel im Wrangelkiez rum und ging bei Grün nicht über die Ampel ...),imaginäre Rechnungen über den Einsatz lokaler Polizei abmachen (wie jede (" Nutte (" !),als wüen die ostdeutschen Polizisten denken ,die Kapitalgeber und Projektplaner seien die neuen Machthaber themselves ,und als würde BEZEICHNUNG ausreichen ,um Leute zu kriminellen ,gewaltbereiten ,ja terroristischen armen Schweinen ohne Lobby machen ,wie es kurz in den Zeitungen stand ,dabei gab es das alle shier schon lange und war noch viel wilder und freier und lange ,lange "Erlaubt " und gerne gesehen .Wer hier als Ersatzhaudreauf für die Krise gerade hinhalten muß,so das normales Leben schwierig wird ,ist deutlich .hausbesetzer ,sozilae Bewegungen und oft auch Frauen und Leute mit subkultureller Erscheinung .Sie versauen eineR und einem die ersten Frühlingstage ,vorsichtig an Hauptstarßen ,sie fahren sich ihre Nutten ab und dafür lohnt e sich nicht ,sich was Hübsches anzuziehen .Die Leute mobben sich ihre Langeweile wge und derweil räumen Kriminelle am Potsdamer Platz und um die Ecke ab :sprüht mehr Graffittis ,oder sowas ,Berliner B Polizisten brauchne mehr Buntes .Es ist so ekelig aufdringlich in letzter Zeit ,ob Honduras und die persönliche Macht bewaffneter Bandehn den Leuten zu Kopf steigen ,sie tun so ,als genehmigen sie persönlich Straßenzugänge ,spielen Autospiele und erkenne einzelne Passanteinnen auch im Alter weit über den Jugendkriminealtitätsverdacht immer wieder ,man fühlt sich falsch besetzt (bin nicht in ihrem Sportverein ) und das kommt ursächlich daher ,das man sie türkische Kinder und arabische Jugendliche ausfahren läßt ,das sie auf wahnhafte Anrufe kulturfremder Ossis noch reagieren und die Irren uns mit Staatsgewalt bedrohen .Manche deken die Bevölkerung ost arbeitet "Stasi über die Einsatzbullen ab (nicht mehr ganz richtig im Kopf !) und Schautonomer nachwuchs hat einen fast gegenseitigen Sportsgeist installiert ,dennicht jeder teilt ,und die Leute arbeiten das mit einer Unkenntnis und Diskriminierungslust an jedem ab und an jeder ,die aussieht wie der westen vor der Wende :Lady ,don go off the road ,there waits a man of state ...
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@Xanthi
Roland lonas BiaIke 09.03.2010 - 23:40
P.S. Ich war dort um eine Frau kennenzulernen und mit ihr zwischen 4 und 5 Kinder zu zeugen.
:)
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Beobachtung zu den Comments
Hans 10.03.2010 - 00:14
Ich stelle fest:
#### Nach einer kurzen Analyse der Artikulation, Argumentation und Orthografie ist klar erkennbar dass nicht nur immer die selben Frauen (und darauf legt ihr ja Wert, es ist also nicht sexistisch euch als solche zu bezeichnen, daher verwende ich auch kein Gendering, was meiner Ansicht nach nicht sexistisch ist; vorallem in diesem Bezug) schreiben.
#### Eine kurze Psychoanalyse, die durch die vielen Comments möglich wird, stellt klar, dass ihr vorallem mit euch selber kämpft, nicht aber mit den Männern. Es ist übrigens nicht ungewöhnlich dass Menschen wegen Traumata zu einem Schwarz-Weiß-Denken neigen (in diesem Falle: Frau=gut; Mann=schlecht).
Es ist gradezu peinlich, es zu lesen. Ihr versucht nicht nur eure menschenverachtenden Ansichten unter Feminismus einzuordnen, sondern gebt euch nichtmal Mühe sachlich, ruhig und verständnisvoll zu agieren.
Stattdessen wird der Autor des durchaus authentischen Artikels klar beleidigt und angegriffen.
Ihr spinnt doch. Geht mal zum Psychologen und lasst eure Traumata therapieren. Und vorallem, verpisst euch bis dahin aus der Linken, ihr spaltet, nervt und macht euch destruktive Arbeit (Psychotherapie wär produktiv, zahlt btw. auch die GKV!).
Authentizität erhält jedenfalls definitiv der Autor, nicht zuletzt aufgrund eurer offentsichlich hasserfüllten, unreflekierten Geschreibsel.
Und bitte, verteilt eure schlecht geschrieben Demoaufrufe und Plakate (die nicht daraufhinweisen dass Männer unerwünscht sind, auch ich hatte über eine Teilnahme kurzzeitig nachgedacht, bevor meine Intution gesiegt hatte) in Zukunft auf der Straße, oder in euren Läden (soweit vorhanden), erspart aber bitte der SfE so ne Scheisse. Hört auf für eure menschenverachtende Ideologie Schülerinnen zu rekrutieren. Wenn ich so ne scheisse nochmal seh, reiß ich sie runter - und freu mich dann auf Mobbing innerhalb der Struktur und viele unsachliche schlechte Diskussionen.
Alles Gute für die Therapie.
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 Sexisten-Demo
MS 13 10.03.2010 - 03:23
Warum wolltet ihr dann von uns Männern, dass wir eure Plakate mitverkleben? Dafür sind wir also noch gut genug?
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... ich tue was Linke tun, Ungerechtigkeit bekämpfen!
von Yossi Wolfson
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bjk

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New PostErstellt: 10.03.10, 19:45  Betreff: Re: Fotobericht zur Frauen-, Lesben-, Trans-Demo 2010 in Berlin-Pankow  drucken  weiterempfehlen




@infantile feministin

i.f. schrieb: "Es gibt leute die werden gerne fotografiert und leider leider sind mittlerweile viele demos reinste fotoshootings.
Ich werde dir jetzt mal was verraten, bjk, ja ich bin „old-school“ und werde das auch immer sein.
Ich finde fotografieren auf demos aus anti-repressionsgründen unnötig, ja sogar die teilnehmer_innen gefährdend. Fotografiert wurde von leuten die wissen wie mensch das macht, sprich nur transparente,keine menschen etc. das genügt und reicht zur dokumentation einer demo völlig aus.
es gab mal eine zeit (ja ja früher war... und so weiter) da war es eigentlich wesentlich klarer das nicht fotografiert wurde, damals in der zeit vor indymedia und den blog-fotografen.
der damals oft gerufene satz "kameramann arschloch"( hab das jetzt dir zuliebe bjk nicht gegendert) ist für mich auch heute noch richtig."


Warum stehst du nicht endlich zu deinem Klarnamen, meinetwegen plus Pseudo? Fehlt's am Mut, zu diesem und dem was du hier so schreibst, zu stehen? Mal bist du eine "eine reife xanthippe" und jetzt eine "infantile feministin", kommt dir das Pseudo-Getue nicht selber blöd vor? Schließlich liegt - davon konnte ich mich ja persönlich überzeugen - die Zeit jugendlicher Taufrische doch schon weit hinter dir. Und damit ist auch das Vorrecht der Jugend verwirkt, Fehler, Dummheiten und Albernheiten machen zu dürfen, ja sogar zu müssen, um nämlich daraus zu lernen und mit zunehmenden Jahren eine gewisse Abgeklärtheit, von Weisheit will ich gar nicht reden, zu erlangen. Meine Entwicklung verlief jedenfalls so, bei dir mag vor allem das Dazulernen offenbar nicht immer geklappt haben. Wie sonst ist dein geradezu diktatorischer Anspruch zu erklären, allein rechtmäßige weil immer rechthabende Bestimmerin in Sachen richtige/falsche Demoberichterstattung sein zu wollen! An bloßer feministischer Infantilität allein kann es ganz bestimmt nicht liegen.

Auch aus deinem/eurem "Demobericht & Diskussion zum 8. März" unter http://de.indymedia.org/2010/03/275405.shtml blitzt hinter jedem Satz und jedem Wort blanker machtergreifender scheinfeministischer Dogmatismus hervor, der keine andere Interpretation als die deinige/eurige zuläßt. Wenn derart konditionierte Menschinnen wie du/ihr dann auch noch mit dem links-anarchistischen Slogan hantieren "Für eine herrschafts-freie Gesellschaft", dann kann jeder Anarcha und jedem Anarcho nur noch das kalte Grausen überkommen.

Die Metapher "herrschaftsfreie Gesellschaft" meint nämlich nicht Patriarchat oder Matriarchat, meint auch nicht eine hegemoniale noch paternalistische oder sonstwie diskriminierende, sondern eine vollkommen herrschaftsfreie Gesellschaft ist eine in wirklich jeder - auch sexueller - Hinsicht emanzipierte, hierarchie- und diskriminierungsfreie Gesellschaft. Das ist das Ziel, wofür es sich zu kämpfen lohnt, auch wenn es noch ein langer dorniger Weg dorthin ist.

Um abschließend noch etwas richtig zu stellen: ich habe mich nicht, wie du behauptest, als indymedia-Fotograf ausgegeben sondern gesagt, ich schreibe und fotografiere (auch) für indymedia. Tja, DogmatikerInnen, nicht nur feministischen, fehlt jeder Sinn für die Feinheiten sprachlicher Ausdrucksmöglichkeit. Deshalb klammern sie sich ja auch so sehr an einmal, oft mühselig erlangte dogmatische Grundsätze und scheuen jede abweichende Erkenntnis wie der Teufel und seine Großmutter das Weihwasser.

Bernd Kudanek alias bjk
links-anarchistisch, männlich





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[editiert: 10.03.10, 19:50 von bjk]
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Reiner Spott
New PostErstellt: 10.03.10, 20:46  Betreff: Re: Fotobericht zur Frauen-, Lesben-, Trans-Demo 2010 in Berlin-Pankow  drucken  weiterempfehlen

Na was für n Undank. Da fotografierst auf ner Frauendemo und bist echt nicht willkommen. Was denn auch? Bist ja n Macker und das wirst auch bleiben, da kannst noch soviel von anarschistisch, links und Kampf gegen Ungerechtigkeit schwätzen. Immer noch nicht gerafft? Männer haben da nix zu suchen, egal wie links sie sich geben, Feministenhassen Männer aus Prinzip. Die Fotos sind hier nur ne Zugabe zum meckern. Diese Irren sollte jeder einfach sich selbst überlassen. Tia selber blöd wenn du nu zur Zielscheibe wirst, na das wird n alter Sack wie du schon wegstecken können.
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bjk

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New PostErstellt: 11.03.10, 00:16  Betreff: Re: Fotobericht zur Frauen-, Lesben-, Trans-Demo 2010 in Berlin-Pankow  drucken  weiterempfehlen

    Zitat: Reiner Spott
    Tia selber blöd wenn du nu zur Zielscheibe wirst, na das wird n alter Sack wie du schon wegstecken können.


... hier die Antwort frei nach einem Liedtext von Juliane Werding:

Wenn du denkst du denkst dann denkst du nur du denkst
dabei kapierst du nicht 
weil ich Spaß hab, zeig'n Kampflesben ihr garstigst's Gesicht
Wenn du denkst du denkst dann denkst du nur du denkst
ich wär ein leichtes Ziel
alter Sack und senil, drum lach nur über mich
dann lache ich erst recht über dich und die Kampflesben




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[editiert: 11.03.10, 00:17 von bjk]
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