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bjk

Beiträge: 7353


New PostErstellt: 24.07.05, 08:38     Betreff:  "Kollateralschaden" der Terrorhysterie - immer mehr Blut an Blairs Händen ... ... ...




meldet:


Londoner Fahnder erschossen Unschuldigen

Scotland Yard hat einen tragischen Irrtum eingestanden: Terrorfahnder haben bei der Jagd auf die Verantwortlichen der missglückten Anschläge von London einen Unschuldigen erschossen. (23.07.2005, 23:34 Uhr)


London
- Ein Mann, der am Freitag von Polizisten in Zivil in der Londoner U-Bahnstation Stockwell niedergestreckt wurde, habe nichts mit den Attentatsversuchen vom Donnerstag zu tun, teilte Scotland Yard am Samstag in der britischen Hauptstadt mit. Unterdessen stellten Ermittler ein verdächtiges Paket sicher, dass in Verbindung zu den jüngsten Anschlagsversuchen stehen könnte.

«Unter diesen Umständen das Leben zu verlieren ist eine Tragödie, die die Londoner Polizei bedauert», sagte ein Sprecher. Nach Angaben vom Abend handelte es sich bei dem Opfer um einen 27 Jahre alten Brasilianer namens Jean Charles de Menezes. Die Polizei kündigte eine interne Untersuchung des Geschehens an.

Scotland Yard-Chef Ian Blair hatte am Vortag gesagt, es gebe eine «direkte Verbindung» zwischen dem Mann und den versuchten Anschlägen auf drei U-Bahnen und einen Bus. Nach Augenzeugenberichten hatte ein Polizist in Zivil dem asiatisch aussehenden Mann in der Station fünf Mal in den Kopf geschossen. Zuvor hatte der Verdächtige auf Anweisungen der Polizei, stehen zu bleiben, nicht reagiert und versucht, in einen U-Bahnzug zu springen.

Er könne den Druck, der auf der Polizei laste, verstehen, sagte Iqbal Sacranie, Generalsekretär des Muslimischen Rates in Großbritannien. Aber es müsse «größte Sorge getragen werden, dass unschuldige Menschen nicht auf Grund von Übereifer getötet werden».

Nach den Angaben war der Mann, dessen Identität noch abschließend geklärt wird, zunächst unweit der U-Bahnstation aus einem Haus gekommen, das von Ermittlern im Zusammenhang mit den versuchten Anschlägen überwacht worden war. Der Mann sei dann in einen Bus gestiegen und zur U-Bahn gefahren. Dabei sei er beschattet worden. Dort wurde er von den Polizisten aufgefordert, stehen zu bleiben. Nach Augenzeugenberichten rannte der Mann dann aber los.

weiterlesen unter: http://www.tagesspiegel.de/tso/sonderthema9/artikel.asp?TextID=52540



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