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Berliner Justiz will in Sachen Demonstrationsrecht ein Exempel statuieren

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bjk

Beiträge: 7339
Ort: Berlin


New PostErstellt: 06.05.05, 23:52  Betreff:  Re: Berliner Justiz will in Sachen Demonstrationsrecht ein Exempel statuieren  drucken  weiterempfehlen




ebenfalls am 4. Mai fand im gleichen Gerichtsgebäude ein staatsmachtlicher Prozeß statt. Die - vorsichtig ausgedrückt - merkwürdigen Umstände dieses Prozesses sind in "junge Welt" geschildert. Den lautstarken Rausschmiß der "FreischwimmerInnen" und ihrer Sympathisanten und die aufgescheuchten obrigkeitsbeflissenen Gerichtsbüttel sowie der herbeigerufenen ORK's konnten wir beobachten. Wer immer noch glaubt, "DIE" Justiz nicht nur in diesem unseren Lande sei unabhängig und/oder handele bzw. urteile nach Recht und Gewissen, ist - - - na, sagen wir mal, ist naiv! Denn "vor Gericht und auf hoher See ist dein Schicksal in Gottes Hand" wußten schon unsere Vorväter.

bjk


hier der jW-Bericht, kopiert aus: http://www.jungewelt.de/2005/05-07/019.php


von Roland Zschächner

Lehrstunde in deutscher Klassenjustiz

Berlin: Nächste Runde im »Freischwimmerprozeß«.

Richter suchte sich Verhandlungszuhörer selbst aus



Eine Lehrstunde in deutscher Klassenjustiz bekam am Mittwoch eine 9. Klasse aus Berlin-Wittenau im Strafgericht Moabit. Am zweiten Verhandlungstag im sogenannten Berliner Freischwimmerprozeß gegen einen Aktivisten, der im Jahr 2002 gegen die Erhöhung der Eintrittspreise in Schwimmbädern protestiert hatte, wurde nicht nur die Öffentlichkeit ausgeschlossen, sondern auch die Haft des Angeklagten verlängert.

Im Juli 2002 hatten mehrere Menschen aus dem Umfeld des Sozialforums kollektiv das Berliner Prinzenbad in Berlin-Kreuzberg besucht. Dabei hatten sie darauf verzichtet, den kurz zuvor verdoppelten Eintrittspreis zu bezahlen. Die Aktion richtete sich gegen die Sparpolitik des SPD-PDS-Senates. Einer der Beteiligten wurde anschließend mit dem Vorwurf schwerer Landfriedensbruch vor Gericht gezerrt.

Der erste Prozeßtag am 2. März fiel aber ins Wasser. Freunde und Sympathisanten des Angeklagten fühlten sich mitangeklagt und kriminalisiert und forderten im Gerichtsaal, daß auch ihnen der Prozeß gemacht werden müsse (jW berichtete). Es kam zu tumultartigen Szenen, und die Verhandlung mußte unterbrochen werden. Da in der unübersichtlichen Situation nicht auszumachen war, ob der Angeklagte überhaupt im Gerichtssaal war, entschloß sich der Richter im Anschluß, den Freischwimmer zu inhaftieren. Seit dem 28. April sitzt er im Gefängnis.

Am Mittwoch mußte nun geprüft werden, ob der Beschuldigte bis zum nächsten Prozeßtag in der kommenden Woche im Gefängnis bleiben muß. Um bei diesem Haftprüfungstermin nicht wieder gestört zu werden, ließ sich der Richter einiges einfallen. Er setzte kurzerhand eine Schulklasse in den Saal und schloß ihn daraufhin wegen Überfüllung. 30 Polizisten und noch einmal so viele Gerichtsdiener sorgten dafür, daß über 20 Menschen vor den Türen warten mußten oder des Saales verwiesen wurden. Damit verstieß der Richter gegen Grundsätze der Strafprozeßordnung, da es keine ausgewählte Öffentlichkeit geben darf. Ein Antrag der Verteidigung auf Befangenheit des Richters wurde von diesem selbst abgelehnt. Dabei mußte er zuvor eingestehen, selbst der Schulklasse den Besuch angeboten zu haben.

Der Prozeß verlief dennoch nicht störungsfrei und mußte immer wieder unterbrochen werden, da die Ausgeschlossenen vor dem Saal lautstark Einlaß forderten und sich mit dem Angeklagten solidarisierten. Nach einer Stunde wurden sie dann von der Staatsgewalt aus dem Gericht gedrängt und auf die Straße gesetzt.

Die anwesenden Schülerinnen und Schüler konnten sich des Eindrucks nicht erwehren, daß es in diesem Prozeß nicht um Recht und Unrecht geht. »Ich finde das richtig, was der gemacht hat«, sagte eine Schülerin, und der Junge neben ihr konnte gar nicht verstehen, warum »man wegen so einer Sache in den Knast muß«.

Am 11. Mai geht der »Freischwimmerprozeß« im Strafgericht Moabit weiter.


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bjk

Beiträge: 7339
Ort: Berlin


New PostErstellt: 12.05.05, 00:07  Betreff: Re: Berliner Justiz will in Sachen Demonstrationsrecht ein Exempel statuieren  drucken  weiterempfehlen

kopiert aus: http://www.taz.de/pt/2005/05/12/a0336.nf/text



Die Anklage geht baden

Der Sturm aufs Prinzenbad im Sommer 2002 war doch kein schwerer Landfriedensbruch. Verfahren gegen Zahlung von 600 Euro eingestellt. Der Angeklagte verteidigte sich mit literarischer Raffinesse

von Christoph Villinger



Viel zu lachen gab es gestern im Amtsgericht Tiergarten. Eine Staatsanwältin warf dem Autoschlosser und Doktor der Politologie Markus M. (43) schweren Landfriedensbruch vor, weil er am 6. Juli 2002 gemeinsam "mit etwa 20 weiteren Personen" das Prinzenbad in Kreuzberg "ohne zu bezahlen" gestürmt habe. Über 200 Menschen hatten vor dem Bad gegen die Erhöhung der Eintrittspreise protestiert.

Den Vorwürfen von "Gewalt aus einer Menschenmenge heraus", "Wasserbomben" und einem "Megafon als Waffe" hielt der Angeklagte lange Ausführungen zur Geschichte und sozialen Bedeutung dieses "multikulturellsten Bades der Welt" entgegen. Am Ende stellte Richter Frigge im Einvernehmen mit allen Verfahrensbeteiligten das Verfahren ein. Einzige Auflage: Markus M. muss der Forschungsgesellschaft für Flucht und Migration 600 Euro zahlen. Außerdem verzichtete M. auf Entschädigung für 13 Tage Untersuchungshaft seit Ende April.

Die gestrige Verhandlung war bereits der dritte Anlauf zum Prozess. Der erste Versuch Anfang März scheiterte, weil sich viele Zuschauer ebenfalls angeklagt fühlten und auf die Anklagebank drängten. Richter Frigge ließ den Saal räumen. Damit war allerdings auch der Angeklagte entschwunden.

Um eine Wiederholung zu verhindern, setzte das Landgericht M. Ende April per Haftbefehl in der JVA Moabit fest. Und Richter Frigge hatte beim zweiten Anlauf am Mittwoch letzter Woche die praktische Idee, alle Zuschauerplätze mit einer Schulklasse zu besetzen. M.s Verteidiger Sven Lindemann stellte einen Befangenheitsantrag wegen dieser "gezielte Manipulation der Öffentlichkeit". Der Angeklagte nutzte eine Sitzungspause, um 22 Neuntklässlern aus Wittenau seine Sicht der Welt zu schildern, während seine ausgesperrten Freunde "1, 2, 3, lasst die Klasse frei" forderten. Richter Frigge verschob den Prozess um eine weitere Woche.

Gestern nun konnte der Angeklagte endlich nach seinen Personalien gefragt werden. Vielleicht heiße er Michael Wildenhain oder Sven Regener, orakelte der Angeklagte und erging sich in langen Ausführungen zur Bedeutung des Prinzenbads in den Romanen der beiden Schriftsteller. Am Ende outete er sich als Markus M., "1962 kurz nach der großen Sturmflut an der Nordseeküste geboren", Inhaber des "Jugendschwimmers". "Statt mitzuschwimmen und abzusaufen, gilt es gegen den Strom zu schwimmen und damit sich frei zu schwimmen", sagte M. und ließ unter Szenenapplaus des Publikums die Geschichte des Prinzenbads seit seiner Eröffnung 1953 Revue passieren. Auch der Richter und die Staatsanwältin konnten oft ein Schmunzeln nicht verbergen. Entschieden wandte sich der absichtlich in seiner blauen Gefängniskluft vor Gericht erschienene Angeklagte gegen die üblichen Ausreden, "nur zufällig vorbeigekommen, reingerissen worden usw.". Warum solle er sich dafür schämen, umsonst in das Prinzenbad zu wollen. An diesem Tag griffen Leute "mit Wasserbomben und Wasserpistolen" den Kassenbereich an, "völlig egal, ob ich nun als konkrete Person dabei war oder nicht".

Diese Frage interessierte mehr den Richter und die Staatsanwältin, aber auch in der anschließenden Beweisaufnahme konnte sie nicht geklärt werden. Wirklich gesehen hatte der einzige Belastungszeuge, ein 50-jähriger Badebetriebsleiter wenig. Zwei ebenfalls als Zeugen geladene Polizisten stellten den "Sturm aufs Prinzenbad" in einem realistischen Rahmen dar. Dagegen hatte der Badebetriebsleiter richtig erkannt, "die wollten alles, BVG, Strom, Freibad, alles umsonst, bloß nicht arbeiten".

taz Berlin lokal Nr. 7662 vom 12.5.2005, Seite 22, 121 Zeilen (TAZ-Bericht), Christoph Villinger

taz muss sein: Was ist Ihnen die Internetausgabe der taz wert?



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Baba Yaga
New PostErstellt: 13.05.05, 18:56  Betreff: Re: Berliner Justiz will in Sachen Demonstrationsrecht ein Exempel statuieren  drucken  weiterempfehlen

Hallo, BJK!

Wer einen von uns angreift, greift uns alle an!

Sag mal, das sind doch junge "alte" Bekannte von mir?

Grüß mir vor allem die Christa,
die nun schon so mutig zur "Faust" gegriffen hat

Aber auch vom Bullengeschwader scheinen mir einige Typen nicht unbekannt zu sein,
- denen mußt aber keine Grüße schicken, für die ist die rote Faust angemessener -

Gruß
Baba Yaga

s´wird Zeit, daß ich wieder mal Berlin bessuche!
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bjk

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Ort: Berlin


New PostErstellt: 13.05.05, 22:17  Betreff: Re: Berliner Justiz will in Sachen Demonstrationsrecht ein Exempel statuieren  drucken  weiterempfehlen




Liebe Baba,

ja, das ist Christa die rote Faust allerdings hab ich ihr in die Hand gedrückt, weil ich meine Hände ja zum Fotografieren brauchte außerdem schaut's bei ihr doch viel wirkungsvoller aus

Für Juni ist wieder eine größere Demo in Berlin angedacht, wäre toll, wenn Du dabei sein könntest aber egal, wann es bei Dir wieder mal klappt, auf jeden Fall arrangiere ich dann rechtzeitig das Treffen mit dem klugen Persönchen, was ja zuletzt leider nicht zustandegommen ist. Ihr beide würdet Euch mit Sicherheit ergänzen morgen mit der nächsten eMail berichte ich Dir mehr

Toll übrigens, wie ihr von verdi in Weiden die sogenannten Honoratioren wegen Ein-Euro-Jobs aufmischt !!!

solidarische Grüße
bjk





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bjk

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Ort: Berlin


New PostErstellt: 06.06.05, 08:32  Betreff:  Berliner Justiz will in Sachen Yorck59 ein Exempel statuieren  drucken  weiterempfehlen




Live-Berichterstattung bei indymedia


hier nachzulesen:
http://de.indymedia.org/2005/06/119158.shtml


einige Fotos:


Die Sitzblockade ist weggeräumt. Bullen sehr brutal..


Bullen im Hof


Bullen haben vordertür geknackt


nun noch ein - wie ich finde - bemerkenswertes Plädoyer, ebenfalls unter http://de.indymedia.org/2005/06/119158.shtml nachzulesen:

passende links zu heute und immer
ihr polizeipräsident 06.06.2005 07:54


Herzlich Willkommen bei polizeigewalt.de!
Gegenöffentlichkeit durch Gegeninformation. Warum? Polizeigewalt trifft typischerweise nicht Hans und Helga Meier. Opfer von Polizeigewalt sind nicht selten Minderheiten. Minderheiten glaubt man nicht, denn Minderheiten sind anders als die Mehrheit und damit suspekt. Wer glaubt schon dem Asylbewerber, Obdachlosen oder Demoteilnehmer, der mal (rechts-)grundlos "so richtig gekriegt hat" (O-Ton Polizeijargon)? Klar, er/sie wird´s schon verdient haben! Wirklich?
Wir sagen NEIN! Kein Mensch hat verdient, Opfer von Gewalt zu werden! Und rechtswidrige Polizeigewalt kann und darf sich ein Rechtsstaat nicht leisten. Polizeigewalt.de geht es jedoch nicht darum, einzelne PolizeibeamtInnen für Verfehlungen an den Pranger zu stellen. Sie zur Verantwortung zu ziehen obliegt den Gerichten. Schließlich geht es beim Phänomen Polizeigewalt nicht um Verfehlungen einzelner "schwarzer Schafe", wie gerne behauptet wird. Vielmehr handelt es sich um ein strukturelles Problem: Es gibt selbst in unserem Rechtsstaat keine effektive Kontrolle von Polizeigewalt. Aber nur eine effektive Kontrolle der Polizei selbst macht es überhaupt möglich, derartige Straftaten von PolizeibeamtInnen verfolgbar zu machen.

Damit auch Hans und Helga Meier das glauben können, will polizeigewalt.de mit helfen, Gegenöffentlichkeit zu schaffen. Gegenöffentlichkeit durch Gegeninformation.


http://www.polizeigewalt.de/

passende links zu heute und immer
ihr polizeipräsident 06.06.2005 07:57

http://www.cilip.de/

Telefonnummer: (030) 838-70462
Web-Adresse: http://www.cilip.de
E-Mail-Adresse:

bein anwaltsuche
http://www.rav.de/suche.htm

REPUBLIKANISCHER ANWÄLTINNEN- UND ANWÄLTEVEREIN e.V.

GESCHÄFTSSTELLE
Geschäftsführer
Rechtsanwalt Hannes Honecker (ViSdP)

Mitarbeiterinnen
Ilona Picker
Sybille Bedrich

RAV e.V.
Haus der Demokratie und Menschenrechte
Greifswalderstraße 4
10405 Berlin
Tel.: +49 (0)30 41 72 35 55
Fax: +49 (0)30 41 72 35 57


Geschäftszeiten:
Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag
jeweils von 9.00 - 15.00 Uhr

1.Vorsitzender:
Rechtsanwalt Wolfgang Kaleck
Immanuelkirchstraße 3-4,
10405 Berlin
Tel.: +49 (0)30 446 79 20
Fax: +49 (0)30 446 79 22 0
Email:

Stellvertretende Vorsitzende:
Rechtsanwältin Doris Dierbach
Barmbeker Str. 17-19
22303 Hamburg
Tel.: +49 (0)40 270 22 17
Fax: +49 (0)40 279 20 51
Email:


Homepage: http://www.yorck59.net



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bjk

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New PostErstellt: 06.06.05, 11:49  Betreff:  Re: Berliner Justiz will in Sachen Yorck59 ein Exempel statuieren  drucken  weiterempfehlen




berichtet:


Yorckstraße 59 wird geräumt


Am Morgen hat die Polizei begonnen, die Bewohner des alternativen Wohnprojekts in der Yorckstraße 59 in Berlin-Kreuzberg zwangsweise aus dem Gebäude zu bringen. Zuvor war eine Sitzblockade aufgelöst worden. Verletzt wurde bisher niemand.

Berlin (06.06.2005, 09:43 Uhr)
- In dem Gebäude hielten sich nach Polizeiangaben etwa 150 Menschen auf. Etwa 40 waren kurz nach 9.00 Uhr noch dort. Sie sollten ebenfalls nach und nach noch herausgeführt werden. Bisher wurde niemand verletzt, die Aktion verlief von beiden Seiten sehr friedlich, sagte ein Polizeisprecher. Allerdings erlitten zwei Teilnehmer einer Sitzblockade einen Kreislaufkollaps.

Die Polizei ist mit etwa 500 Polizisten im Einsatz, darunter sind auch Kräfte des Spezialeinsatzkommandos (SEK). Diese seien auf den Dächern postiert worden. Man habe auf alle möglichen Entwicklungen vorbereitet sein wollen, sagte ein Polizeisprecher. Die Räumung hatte gegen 5.00 Uhr begonnen. Zunächst löste die Polizei eine Sitzblockade auf, zu der sich rund 150 Sympathisanten zusammengefunden hatten.

Das Geschehen verfolgt auch der Bundestagsabgeordnete der Grünen, Hans-Christian Ströbele. Er wolle deeskalierend wirken, sagte er der dpa. Für ihn seien einige Szenen schwer zu ertragenden. Beispielsweise hätten einige der Bewohner im Hof niederknien müssen.

Das Gebäude auf einem früheren Fabrikgelände wird seit 17 Jahren für alternative Projekte genutzt. Der jetzige Eigentümer hatte die Miete verdoppelt. Daraufhin zahlten die Nutzer nicht mehr und es kam zur Räumungsklage.

Bei der Auflösung der Sitzblockade flogen einige Steine und Flaschen in Richtung der Beamten. Aus den Fenstern wurden Knallkörper geworfen. Verletzt wurde niemand.

Der Eigentümer hatte einen Räumungsbeschluss gegen die etwa 60 Bewohner, darunter zehn Kinder, erwirkt. Verhandlungen des Bezirksamtes Friedrichshain-Kreuzberg mit ihnen waren am Sonntag erfolglos abgebrochen worden. Die Bewohner hatten das Angebot abgelehnt, in eines von drei Ersatzhäusern in Friedrichshain zu ziehen. Sie fühlten sich zeitlich unter Druck gesetzt.

Für 18.00 Uhr haben die Hausbesetzer und Sympathisanten in unmittelbarer Nähe der Yorckstraße eine Demonstration angekündigt. (tso)




500 Polizisten und eine SEK-Paramilitär-Einheit
wurden eingesetzt ...

In was für einem Staat leben wir eigentlich?!!!





Und das unter einem SPD-PDS-Senat - man langt sich an den Kopf!!!



weitere aktuelle Berichte bei indymedia


[editiert: 06.06.05, 11:53 von bjk]
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New PostErstellt: 06.06.05, 15:09  Betreff:  Re: Berliner Justiz will in Sachen Yorckk59 ein Exempel statuieren  drucken  weiterempfehlen




hier Fotos weiterer brutaler Polizeieinsätze:

http://de.indymedia.org/2005/06/119253.shtml



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New PostErstellt: 06.06.05, 16:44  Betreff:  Re: Berliner Justiz will in Sachen Yorck59 ein Exempel statuieren  drucken  weiterempfehlen




kopiert aus: http://www.stressfaktor.squat.net/index.php?id=41&PHPSESSID=cf2557002ea92794ec65d07bed9fb869


Yorck59 wurde heute geräumt
Kommt alle zur Demo - 18.00 Uhr Mehringdamm



Heute vormittag wurde das Wohnprojekt Yorck59 von einen grossen Bullenaufgebot geräumt. Gegen UnterstützerInnen und BewohnerInnen gingen die Bullen sehr brutal vor, so dass es einige Verletzte gab. Es gab mehrere spontane Strassenblockaden, die sich wieder auflösten und an neuer Stelle trafen, als die Bullen auftauchten. Bei mehreren Autohäusern in Kreuzberg sind Scheiben kaputtgegangen.

Kommt alle heute abend zur Demo für die Yorck59. !8.00 Uhr ab U-Bhf. Mehringdamm.

Weitere Infos bei der Yorck59



ich mach mich schon mal auf den Weg diesmal zum U-Bahnhof Mehringdamm statt wie sonst zur Alexanderplatz-Montagsdemo

bjk




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New PostErstellt: 07.06.05, 22:04  Betreff:  Re: Berliner Justiz will in Sachen Yorck59 ein Exempel statuieren  drucken  weiterempfehlen



Hier mein Fotobericht

von der 18 Uhr-Demo "Solidarität mit Yorck59"

Teil 1


bjk






[editiert: 07.06.05, 22:06 von bjk]



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auf dem Mehringdamm.jpg (76 kByte, 600 x 450 Pixel)
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die U-Bahnbrücke Hallesches Tor in Sicht.jpg (78 kByte, 600 x 450 Pixel)
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Zwischenkundgebung - Team Green ist schon da.jpg (72 kByte, 600 x 450 Pixel)
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SPD-Zentrale in Sichtweite.jpg (90 kByte, 600 x 450 Pixel)
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Team Green in Lauerstellung.jpg (63 kByte, 600 x 450 Pixel)
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locker wird der Zwischenkundgebung gelauscht.jpg (82 kByte, 600 x 450 Pixel)
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da freut sich einer über uns.jpg (99 kByte, 600 x 450 Pixel)
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so ein Blick verrät viel.jpg (87 kByte, 600 x 450 Pixel)
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jetzt geht\'s zur Yorckstr.jpg (75 kByte, 600 x 450 Pixel)
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nur noch ein paar Hundert Meter.jpg (84 kByte, 600 x 450 Pixel)
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wir sind da.jpg (78 kByte, 600 x 450 Pixel)
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Verstärkung für Team Green von links.jpg (81 kByte, 600 x 450 Pixel)
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es wird immer voller.jpg (83 kByte, 600 x 450 Pixel)
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New PostErstellt: 07.06.05, 22:11  Betreff:  Re: Berliner Justiz will in Sachen Yorck59 ein Exempel statuieren  drucken  weiterempfehlen



Hier mein Fotobericht

von der 18 Uhr-Demo "Solidarität mit Yorck59"

Teil 2


bjk






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bei der grünen Wanne.jpg (92 kByte, 600 x 450 Pixel)
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die Wannen-Federung.jpg (84 kByte, 600 x 450 Pixel)
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die Yorckies.jpg (81 kByte, 600 x 450 Pixel)
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im lockeren Trab.jpg (86 kByte, 600 x 450 Pixel)
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Abschlußkundgebung.jpg (93 kByte, 600 x 450 Pixel)
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die Bullerei streßt unsere Abschlußkundgebung.jpg (67 kByte, 600 x 450 Pixel)
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da tun zwei,.jpg (84 kByte, 600 x 450 Pixel)
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der Bullerei wird Flagge gezeigt.jpg (79 kByte, 600 x 450 Pixel)
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die üben vor lauter Frust.jpg (75 kByte, 600 x 450 Pixel)
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in der Gneisenaustraße.jpg (87 kByte, 600 x 450 Pixel)
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der Festgenommene wird in der Wanne verhört.jpg (95 kByte, 600 x 450 Pixel)
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