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Julia mit Campino
Kromi-Fan


Beiträge: 59


New PostErstellt: 28.02.15, 23:28     Betreff: Re: Artgerechte Ernährung hält gesund?

Interessantes Thema!
Ich denke, man kann das gar nicht so pauschal sagen, obwohl es Grundlagen gibt, die eben beachtet werden sollten. So z.B. das der Hund ein Carnivore ist, worauf der Verdauungsapparat trotz aller Wolf/Nicht-Wolf-Diskussionen einfach ausgelegt ist.
Es gibt aber generell viele Vorzüge und Nachteile für verschiedene Fütterungsarten und dabei wird meist nicht einmal berücksichtigt, dass jeder Hund anders ist und situativ bedingt eben auch andere Ansprüche an die Ernährung gestellt werden müssen. Hier ist das Thema Krankheit z.B. ein wichtiger Punkt. Ich denke, dass man sicherlich dazu beitragen kann (durch schlechtes / falsches Futter ), dass Krankheiten entstehen. Genauso kann man durch gezielte Futteranpassung eben unterstützen und zur Genesung beitragen, wenn ein gesundheitliches Problem vorliegt.
Für letzteres finde ich eben das Barfen am sinnvollsten, da man durch das selbst zusammengestellte Futter wunderbar auf alle Eventualitäten eingehen kann. Das Ganze setzt aber eben auch Voraus, dass ich mir als Halter ein gewisses Grundwissen aneignen muss, auch zu grundlegenden Bedarfswerten, Nahrungsmitteln und deren Nutzen und Zusammensetzung, Supplementierung usw. Wenn ich mich da nicht einarbeiten möchte oder das schlicht zeitlich nicht schaffe (oder mein Hund das Ganze nicht verträgt), kann ich viel falsch machen und das an sich tolle Konzept kann ganz böse nach hinten losgehen.
Genauso mit den anderen Ernährungsformen: Ich finde es falsch, einzelne Futterarten zu verteufeln, letztlich geht es eben darum, wie der Hund im speziellen Fall damit zurecht kommt und ob er damit gesund ist und bleiben kann. Aber auch bei Fertigfuttern sollte man sich eben informieren und nach genau überlegten Kriterien abwägen, was man füttern möchte. Und auch hier kommt die gesundheitliche Komponente hinzu: Einem Hund mit Nierenproblemen z.B. Trockenfutter zu füttern (wie das ja auch manche Tierärzte als Diät empfehlen), macht ja eher weniger Sinn.

Kurzum: In erster Linie steht eben die Frage, wie umfangreich ich mich mit dem Thema auseinander setzen möchte.
Ich finde persönlich eben schon die Variante, sich möglichst an der Natur zu orientieren und roh zu füttern, sinvoll. Wenn das richtig gemacht wird, bleiben viele Probleme, die das Industriefutter mit sich bringen kann (zunehmend Übersäuerung, zu wenig Wasseraufnahme und damit zu geringe Spülung der Harnwege, immer mehr Allergien durch zu hohen Getreideanteil...).
Allerdings gibt es auch vernünftiges Fertig-Futter (und hier sind ja auch viele Fortschritte zu verbuchen, auch da tut sich was), wenn man ein bisschen sucht und die "Hardcore-Barfer", die jegliches andere Konzept strikt ablehnen, haben bestimmt auch nicht in jedem Fall die bessere Lösung.
Das einzige, was ich wirklich sehr merkwürdig finde, ist die vegane Ernährung von Hunden. Bestimmt kann man da rein rechnerisch Bedarfswerte gut decken - welche Auswirkungen das aber auf PH-Wert usw. hat?

P.S.: Ich hoffe, mein Beitrag geht nicht am Thema vorbei, es ist doch schon ein bisschen später.






[editiert: 28.02.15, 23:31 von Julia mit Campino]
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