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Leipzig schafft über 2800 neue Kita-Plätze - aber es reicht noch nicht

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Ines Doberschuetz
Mitglied

Beiträge: 440
Ort: Leipzig

New PostErstellt: 05.12.05, 13:03  Betreff: Leipzig schafft über 2800 neue Kita-Plätze - aber es reicht noch nicht  drucken  Thema drucken  weiterempfehlen Antwort mit Zitat  

Quelle: www.lvz-online.de

Leipzig schafft über 2800 neue Kita-Plätze - aber es reicht noch nicht


Leipzig will im nächsten Jahr 2811 Plätze mehr in der Tagespflege, im Kindergarten sowie im Schulhort anbieten. Das geht aus der aktuellen Kita-Planung hervor, die der Stadtrat am 14. Dezember beschließen soll. Allerdings: Schon jetzt zeichnet sich ab, dass die Kapazitäten künftig nicht reichen. Deshalb müssten ab 2007 pro Jahr drei bis vier neue Kindergärten entstehen.








Wohnortnahe Krippen- oder Kita-Plätze - nach wie vor müssen Eltern in vielen Stadtteilen darauf warten. Um Engpässe zu entschärfen, will die Stadt Leipzig gemeinsam mit freien Trägern zusätzliche Kapazitäten schaffen. Geplant ist, im Laufe des Jahres 2006 das Angebot um 398 Plätze in der Tagespflege für Krippenkinder, 1111 Plätze für Kindergartenkinder sowie um 1302 Hortplätze aufzustocken. Damit soll es dann 13956 Kita-Plätze (2005: 12876) sowie 4255 Plätze in Krippe und Tagespflege (2005: 3857) geben.

"Das ist ein Zeichnen dafür, dass in Leipzig Familien gefördert werden und hier nicht der Sparhebel angesetzt wird. Wir haben das immer gefordert", freut sich Annette Körner (Bündnis 90/Die Grünen). Peggy Liebscher (CDU): "Das ist der richtige Weg, wir sind zufrieden." Zustimmung gibt es ebenso von der Linkspartei: "Wir beobachten aber auch, dass sich die Situation weiter zuspitzt", so Stadtrat Rüdiger Ulrich.


Die Statistik des Jugendamtes vom Monat Juni 2005 zeigt, dass 13247 Kita-Plätze belegt waren, obwohl es eigentlich nur 12549 Plätze gab. "Dies ging dann zu Lasten des Krippenangebotes", so Ulrich. Seine Partei wolle genau prüfen, ob die Verwaltung die angekündigten Investitionen in Kindergärten auch realisiert. Wie berichtet, sollen 2005/06 rund 15 Millionen Euro ausgegeben werden, um vorhandene Gebäude zu reparieren. Das könnte die Situation weiter entschärfen, sagt Ulrich.


"Die für Kinder bis Schuleintritt aktuell zur Verfügung stehende Kapazität in Kindertagesstätten reicht nicht aus, um die Nachfrage im Jahr 2006 zu sichern", räumt der Jugendbeigeordnete Burkhard Jung (SPD) in seinem Papier für den Stadtrat ein. Neue Plätze würden daher dringend gebraucht, um den Rechtsanspruch auf einen Kindertagesstättenplatz zu sichern. Im nächsten Jahr entstehen neue Plätze unter anderem bei einer Kita im Seniorenpark Dölitz, bei Fröbel in der Bienitzstraße 21 sowie bei Humanitas in der Prager Straße 224.


Prognosen zeigen, dass bis Ende 2009 jährlich 330 bis 345 neue Kita-Plätze entstehen müssen, weil die Zahl der Geburten gestiegen ist und vermutlich weiter steigt. Ab 2007 müssten daher drei bis vier Kindereinrichtungen pro Jahr neu gebaut beziehungsweise angemietet werden. Dabei setzt die Stadt auf Freie Träger, deren Initiativen gefördert werden sollen. Vorbereitet werden derzeit Neubauten für das Forum Thomanum und das Uni-Klinikum in Mitte; die Volkssolidarität will eine Kita in der Demmeringstraße, die Heimerer Schulen sowie der Internationale Bund im Leipziger Norden bauen.

Mathias Orbeck

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Thomas Kujawa
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Beiträge: 1247
Ort: Mitteldeutschland


New PostErstellt: 11.04.06, 20:40  Betreff:  Re: Leipzig schafft über 2800 neue Kita-Plätze - aber es reicht noch nicht  drucken  weiterempfehlen Antwort mit Zitat  

Quelle

Kita-Projekte entschärfen Engpässe


Im Seniorenpark Dölitz in der Bornaischen Straße wird derzeit ein leer stehendes Gebäude als Kindertagesstätte ausgebaut, in dem ab August 2007 etwa 80 Kinder Platz finden. Der Internationale Bund (IB) übernimmt dort als Träger die Regie.

"Ein hervorragendes Projekt, auch aus fachlicher Sicht", warb Jugendamtsleiter Siegfried Haller gestern im Jugendhilfeausschuss für das Vorhaben. Die räumliche Nähe zu den betagten Bewohnern des Seniorenparks lasse ein Aufeinanderzugehen von Jung und Alt zu.

Die neue Kindertagesstätte (Kita) in Dölitz, die zugleich Engpässe bei der wohnortnahen Versorgung entschärfen helfen soll, gehört zu einer Reihe von Projekten, mit denen die Stadtverwaltung gemeinsam mit freien Trägern zusätzliche Kapazitäten schaffen will. Weitere Betreuungsplätze entstehen bis Mitte 2007 beispielsweise An der Querbreite, im Gebäude Liebigstraße/ Johannisallee am Uniklinikum sowie in Wiederitzsch. Die Initiative Forum Thomanum plant in Nähe des Thomas-Alumnates in der Sebastian-Bach-Straße einen Kindergarten, in denen musisch begabte Steppkes gefördert werden sollen. Baubeginn soll noch in diesem Jahr sein.

Die Volkssolidarität will ebenfalls ein neues Kinderhaus in der Demmeringstraße errichten. Wie Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) im Stadtrat auf Anfrage der Linkspartei sagte, konnte sie sich bislang mit dem Eigentümer aber noch nicht über den Grundstückspreis einigen. Offen sei ebenfalls, wann auf dem Gelände der ehemaligen Kita Zum Kleingartenpark 15 ein Neubau errichtet werden kann. Die Verwaltung wolle das Grundstück kaufen, um baurechtliche Voraussetzungen zu schaffen. Allerdings sei laut Jung die Finanzierung noch nicht gesichert. Träger ist das Evangelisch-Lutherische Pfarramt Sellerhausen. Außerdem planen die Heimerer Schulen ein Kita-Projekt im Leipziger Norden.

Darüber hinaus baut die Stadt bestehende Einrichtungen aus. Die vom Stadtrat im Dezember 2005 beschlossene Bedarfsplanung sieht vor, das Angebot 2006 um etwa 1100 Plätze für Kindergartenkinder aufzustocken. Hinzu kommen rund 400 Plätze in der Tagespflege für Krippenkinder. Prognosen zeigen allerdings, dass bis Ende 2009 jährlich 330 bis 345 neue Kita-Plätze entstehen müssen, weil die Zahl der Geburten gestiegen ist und vermutlich weiter steigt. Ab 2007 müssten daher drei bis vier Kindereinrichtungen pro Jahr neu gebaut beziehungsweise angemietet werden.

Das Jugendamt bekräftigte gestern zudem, dass die Kindertagesstätte "Käferhaus" in der Könneritzstraße 47 während des Umbaus der Leipzig International School (LIS) auf dem Areal bleiben kann. Wie berichtet, hat der Elternbeirat dafür gekämpft und ei-gens ein TÜV-Gutachten anfertigen lassen. Das bestätigt, dass die Kinder durch den Bau nicht gefährdet sind "Es wird allerdings eine Schließzeit von drei, vier Wochen geben müssen, wenn der Bauablauf viel Lärm und Erschütterungen erwarten lässt", kündigte Abteilungsleiter Thomas Schmidt an. In diesem Zeitraum werden die Steppkes kurzzeitig umziehen müs-sen. "Wir bemühen uns um eine wohnortnahe Lösung", so der Abteilungsleiter.

Mathias Orbeck
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