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Theaterritter-Kampagne - Der weiße See - Teil 1.2

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Autor Beitrag
Werner Hund
Hochgeweihter

Beiträge: 717
Ort: Saarbrücken


New PostErstellt: 28.05.22, 17:02  Betreff: Re: Theaterritter-Kampagne - Der weiße See - Teil 1.2  drucken  weiterempfehlen Antwort mit Zitat  

Also, 

nach dem Gespräch mit seiner Tante überdenkt Ludo seine Position und folgt dem Rat seiner Tante was die Goblins und Kirschhausen angeht. 

 
 

was die Mondsibler Situation angeht will Ludo beflügelt durch Lob seiner Tante etwas aufbauen... 

Hierzu sucht er in den kommenden Tagen Farindula auf, um mehr über Sternenregen heraus zu finden. 

Wie häufig ist so was? Fällt jetzt nach und nach das ganze Sternbild Drache vom Himmel? Wie viele Sterne sind das? Sind die alle gleich groß... 

Der ganzen Gruppe wird Ludo vorschlagen durch eine gemeinsame Strategie das Meiste aus dem Mondsilber Erz rauszuholen und unser quasi Monopol zu nutzen und nicht den Preis durch Konkurrenz dem freien Markt zu überlassen  

 
 Zahlen: 

Ludo: 41 Stein Erz 

Davon 6 am Krater gesammelt und 10% der Tobrier. 

Die Tobrier haben also 315 Stein.  

Mein Handel Wert beträgt: 8 (11/13/13). Proben auf Handel sind für mich: um 1 erleichtert (Vertrauenserweckend); ich habe +1Fp (Vertrauenswürdig)     




"Wer nicht kennt Wein, Weib und Sang der bleibt ein Tor ein Leben lang" (Rathaus Saarbrücken)
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Ort: Edenkoben


New PostErstellt: 28.05.22, 17:20  Betreff: Re: Theaterritter-Kampagne - Der weiße See - Teil 1.2  drucken  weiterempfehlen Antwort mit Zitat  

Izan und Iowa haben sich im Tempel von Rum und Grog eingemietet. Es gibt einen Anbau, das "Dormatorium", mit acht Doppelpritschen.
Tuljew entpuppt sich als Freund vom Gasthaus "Die sieben damischen Elche",  welches ziemlich heruntergekommen aussieht, aber irgendwie doch mehr seinem Stil entspricht. Ein Ort für die sparsameren Fernreisenden, die sich nicht bei den "Hipster" sehen.
Farindula kommt im Gästetrakt des Hesindetempels unter. In einem äußerst ansprechend eingerichteten Einzelzimmer, mit Schreibtisch, Lage zum ruhigen Innenhof, und mit Blick auf das gewaltige, an die 60 Schritt hohe Hexagon.

Letztlich liegen alle Unterkünfte nicht weiter als drei Minuten voneinander entfernt. Zum Haus Surjeloff sind es zehn. Zum Hotel am Marktplatz wo für Bronnjar Karenow reserviert ist, sind es je nach Trubel fünfzehn bis zwanzig, in die andere Richtung, stadteinwärts.

Am späten Abend des 17 HES sitzen jedoch alle Helden im "Tempel von Rum und Grog". Die Szeneschenke im Hesindendorf liegt zwischen Tiergarten und Gaukelplatz. Inmitten von Studiosi, Künstlern und Philosophen aller Länder tauscht ihr euch noch einmal aus über die Geschehnisse der letzten Tage. Insbesondere Izans Bericht von der Rückreise des Trommelzugs ist von großem Interesse.

Folgendes wird berichtet:

1.) Hauptmann Timpski ist während der Rückreise mit dem aufwieglerischen Patrioten Rudjew von Arauken aneinandergerasselt. Und zwar in der Hardener Kaserne. Zuvor noch vereint in der Sache, kam es nun zu deutlichen Meinungsverschiedenheiten. Während sich Timpski über den Gewinn der Trommel ins Licht stellen und die Mission als Erfolg verkaufen wollte, hat Arauken bei jeder Gelegenheit die Schmach hervorgehoben. Dass die sogenannten "Landesherren" sich zum einen von den Alani bestehlen und bei einem anschließenden Sauhandel übers Ohr hauen ließen. Und dass sie zum anderen auch noch von zwei rachsüchtigen Rotpelzen geirrlichtert wurden. Es seien gute Leute gestorben, weil man mit ihnen gespielt und entschieden zu viel Gnade gezeigt hat.
Hauptmann Timpski konnte den Wortstreit wohl für sich entscheiden, aber nur in Arschlochmanier. Izan war bei dem Streit nicht zugegen, aber der Vorfall war bei den Schitzen einige Tage in aller Munde. Rudjew von Arauken wollte der ehrlosen Parade fortan nicht mehr weiter folgen und ist in Harden zurückgeblieben.

2.) Im Weiler Stellnitz (etwa auf halber Strecke) zwischen Harden und Kirschhausen kam es wohl zur Trennung zwischen Jaruslaw und seiner Knappin Jeterine.
Viel davon mitbekommen hat man eigentlich nicht. Zwar gab es in den Tagen zuvor spürbare Spannungen, die in zunehmende Widerspenstigkeiten Jetterines und Zurechtweisungen Jaruslaws mündeten... aber für ihr nächtliches Verschwinden mit Ross, Proviant und Ausrüstung hatte Jaruslaw bei Tagesanbruch eine ganz einfache Erklärung parat:
"Ich habe die Tochter des Prinzen auf eine spezielle Mission geschickt. Der Aufruhr in Harden und das Temperament der jungen Salderkeim haben mich nachdenklich gestimmt. Als Gesandter des Prinzen von Salderkeim bin ich der Sache besonders verschrieben. Ich kann nicht einfach nur pflichterfüllend eine Trommel nach Hause bringen, wie Rüben-Dascha und Wurzel-Pascha. Für mich ist es immer entscheidend ein paar Meilen mehr als andere zu gehen. Das und nichts weniger habe ich meiner Knappin mit auf den Weg gegeben."

3.) Ab Kirschhausen wurde Jaruslaw dann von vier neuen (bewaffneten) Untertanen nach Festum begleitet. Wobei das Wort "Untertanen" für Izan auch nicht ganz zutreffend scheint. Es dürften eher "gute Freunde mit einer eigenen Meinung" gewesen sein. Jedenfalls ließ sich keiner von denen von Jaruslaw rumkommandieren. Mehr hat sich Izan aber dafür dann auch nicht mehr Interessiert. Wo Jaruslaw jetzt untergekommen ist weiß Izan auch nicht.

4.) Olko Knaack war auf der Rückreise sehr niedergeschlagen. Izan hat öfter versucht ihn auf andere Gedanken zu bringen, aber das gelang nur sporadisch. In der Bärenschenke von Hulga, in der das Unheil für seine Freunde Jääni und Bruutsch seinen Lauf nahm, war die Stimmung von Timpskis Zug ausgelassen und feuchtfröhlich. Zwar erntete auch Jaruslaw noch einmal Seitenhiebe für die vor kurzem von ihm in Ketten gelegten Goblins, aber alles in allem wurde den Rotpelzen und dem was Ihnen hernach widerfuhr deutlich mehr Gespött zuteil.
"... wenn ich euch sage, er hat sich das Kotelett jedesmal erst durch die Arschritze gezogen... aber das hat die Rotpelze überhaupt nicht gejuckt... Dem armen Storko - die Zwölfe sollen den Hund selig haben - dem hat es den Appetit versaut!"

Das veranlasste Olko dazu einen Stillezauber über den ganzen Schankraum zu legen, der wohl eine ganze Stunde anhielt. Die verblüffte Trinkgesellschaft zechte nach ein paar beleidigenden Gesten einfach draußen weiter. Drinnen blieben nur Olko, der geräuschlos schluchzte. Und Izan der ihn geräuschlos tröstete.

5.) Bei Ankunft in Festum schien Olko wieder gefestigt. Er hat sich mehrere Tage mit Magister Wippflügler ausgetauscht und vor einigen Tagen eine Reise in den Ort Hinterbruch angetreten. Izan konnte hierzu folgendes in Erfahrung bringen:
Graf Thezmar Alatzer hat wohl ein Buch herausgegeben, mit dem Titel "Das Vierhaupt von Hinterbruch - Magische Analyse und Überlegungen zur Elementarzauberei der Suulak."
Magister Wippflügler hat es im Salamander, der Quartalsschrift der Magiergilden, rezensiert und das Werk mit seiner Kritik mehr oder weniger verrissen (siehe Anhang).
Nun plagt Wippflügler das Gewissen. Und er will den Kollegen Alatzer, den Grafen von Hinterbruch, bei seiner Forschung - die ja bei allem Dilettantismus durchaus Potenzial andeutet - unterstützen. Deshalb stellt er Olko nun in Alatzers Dienste. Olko könne so auch etwas Abstand zu allem und in der Forschungsarbeit wieder auf andere Gedanken kommen.

Soweit erstmal wieder.

Nächste Folge: "Es spricht der Prinz von Salderkeim."



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"War does not determine who's right. Only who is left."
Bertrand Russell


[editiert: 28.05.22, 20:37 von Admin]



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New PostErstellt: 04.06.22, 22:12  Betreff: Re: Theaterritter-Kampagne - Der weiße See - Teil 1.2  drucken  weiterempfehlen Antwort mit Zitat  

Am Morgen des 18 HES klopft es an der Hotelzimmertür des Bronnjaren Grigori. Eine adrett livrierte Dienerin des Hauses reicht ihm einen Umschlag mit einer Einladung:

"Ich werde heuer im Markthotel ein Mittagsmahl im Kreise meiner Liebsten zu mir nehmen. Es wäre mir eine Freude ein sewerisches Brüderchen kennenlernen und bewirten zu dürfen. Jeterine sprach durchaus wohlwollend über euch.

Gezeichnet: Joost von Salderkeim"



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[editiert: 04.06.22, 22:13 von Admin]
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New PostErstellt: 10.06.22, 17:17  Betreff: Re: Theaterritter-Kampagne - Der weiße See - Teil 1.2  drucken  weiterempfehlen Antwort mit Zitat  

Grigorij von Karenow verlässt den Speisesaal des Festumer Markthotels zur vierten Stunde nach Praiosstand.

Hinter ihm liegt ein durchaus aufschlussreiches Gespräch mit der Familie Salderkeim.

Dabei wurden insbesondere die Ansichten des Joost von Salderkeim und seiner Gattin Alin von
Salderkeim-Stoerrebrandt (beide mitte Fünfzig) offenbar. Und natürlich auch noch einmal die, der bereits bekannten Tochter und Knappin
Jeterine.

Zunächst wurde noch locker und sympathisch parliert, ein paar Nettigkeiten und Höflichkeitsfloskeln ausgetauscht. Erstaunlicherweise war es Alin - immerhin eine Tochter des großen Handelsmagnaten Stover Stoerrebrandt - die mehr von Grigorijs sewerischem Pathos und ehrbaren Rittertum angetan war, als ihr Gemahl Joost. Und Zeugnis davon ablegte, dass die junge Jeterine mehr nach der Mutter kommt.

Festzuhalten bleibt:

Joost ist in erster Linie ein Politiker und hat durchblicken lassen, dass er für die in einem Jahr anstehenden Adelsmarschallswahlen kandidieren möchte.
Die Scholle Karenow ist ihm in diesem Zusammenhang zu unbedeutend, als dass eine Übertragung der Knappschaft von den Kirschausenern darstellbar wäre. Es fehlt Karenow an Stimmgewicht in der Adelsversammlung.
Auch was sinnvolle Handelsbeziehungen angeht ist Karenow - nach einigem Ausloten - zu unattraktiv.

Den Namen seiner Tochter und den der Familie Salderkeim nicht in Verruf zu bringen... das ist Joost jedoch wichtig. Weshalb er dringlichst gebeten hat Jaruslaws Darstellung zu Jeterines jüngster Eskapade zu folgen, und keine Schlammschlacht durch eine gerüchteweise Gegenerzählung zu forcieren.
"Wer würde denn dann noch Wert auf Jeterines Treue und Loyalität legen?"

Weil Joost aber auch nicht verblendet ist und seine ehrgeizige Tochter ernst nimmt, erkannte er freilich an, dass Jaruslaw nicht die beste Wahl für eine tugendhafte Ausbildung war. Und eben jener ohne eine Zurechtweisung zu gut davonkäme.

Darum ließ er kurzerhand Jaruslaw von Kirschhausen-Krabbwitzkoje zum Tisch zitieren (es schien so, als habe Jaruslaw sich ebenfalls im Markthotel irgendwo bereit gehalten...) und verpflichtete diesen dazu, ein Glas zu heben und sich in Anwesenheit der gesamten hohen Gesellschaft im Markthotel laut und deutlich bei Grigorij zu bedanken und zu entschuldigen. Für die entstandenen Umstände, die Bürde der Obhut, so ganz ohne vorher Rücksprache zu halten, und so weiter...

Das tat Jaruslaw und zog sich umgehend wieder zurück. Jedoch nicht ohne Grigorij den deutlichen Hinweis zu geben, dass dieser sich besser Augen im Hinterkopf wachsen lassen sollte. "Immer schön auf den Rücken aufpassen, Briederchen..."

Letztlich hat Grigorij ohne eigene Kosten formidabel gespeist, und wertvolle Bekanntschaften gemacht. Aber Jeterines restliche Knappenzeit wird bei den Kirschausenern abgeleistet. Ob sich aus dem zerrütteten Verhältnis zwischen Herr und Knappin noch etwas nützliches entwickeln wird... das ist eine andere, durchaus zweifelhafte, Geschichte.



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[editiert: 10.06.22, 21:51 von Admin]
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